Über die positive Bewegungs- und Beziehungserfahrung wird das Selbstwertgefühl des Kindes gestärkt. Es entdeckt seine Ressourcen und kann Erfahrungen machen, die den Umgang mit seinen schwächeren Anteilen gezielt unterstützt und fördert.

Psychomotorik-Therapie

Was ist Psychomotorik-Therapie?

Wahrnehmung schafft Orientierung. Der Körper ist für uns alle sehr viel mehr als ein Zusammenspiel von Knochen, Muskeln, Nerven und lebenswichtigen Organen. Zwischen dem Körper und unserem Befinden besteht eine wechselseitige Beziehung.

Die Psychomotoriktherapie ist ein Fachgebiet und beruht auf dieser Wechselwirkung von Motorik und Gefühlsleben. Die Psychomotorik orientiert sich an den Ressourcen der Menschen. Sie geht davon aus, dass angenehme Empfindungen seine Wahrnehmungsintegration fördern. Aus dieser Erkenntnis sind spezifische Verfahren entwickelt worden, welche im präventiven, heil- und pädagogischen und therapeutischen Bereich ihre Anwendung finden.

Über die positive Bewegungs- und Beziehungserfahrung wird das Selbstwertgefühl des Kindes gestärkt. Es entdeckt seine Ressourcen und hat so den Mut, Neues auszuprobieren und dabei neue Erfahrungen zu machen, die den Umgang mit schwächeren Anteilen unterstützt und fördert.

Im Spiel, in der Bewegung, mit Musik, beim Malen oder Zeichnen hat das Kind die Möglichkeit, seine Gefühle und Konflikte in einem geschützten Raum mit der TherapeutIn auszudrücken, zu integrieren und neue Lösungswege zu kreieren.

Das Ziel der Psychomotoriktherapie ist, dass das Kind seine Wahrnehmungs-, Handlungs- und Kontaktfähigkeit seinen Möglichkeiten entsprechend erweitern kann.

Wann ist eine Therapie geeignet?

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