Rahel Dudli

Was ist Bewegungsentwicklung?

Im Mittelpunkt der frühkindlichen Bewegungsentwicklung oder «Infant Developmental Movement Education IDME™» steht die Unterstützung des Babys in seiner für den Menschen vorgesehenen Bewegungsentwicklung und in dem Durchlaufen verschiedener, notwendiger Bewegungsmuster.

Ob Krabbeln, Greifen, das Kopf-Anheben oder Sich-auf-den-Bauch-Drehen: Durch Bewegungen lernen wir von den frühsten Lebensmomenten an zu kommunizieren, drücken unsere Gefühle aus und erfahren Selbstvertrauen, um die Welt zu entdecken. Gleichzeitig erfahren wir durch Bewegung Beziehung und Sicherheit. Bewegung bildet die Grundlage jeglichen Lernens, denn jede Bewegung – und sei sie noch so klein – hat einen direkten Einfluss auf die Verknüpfung unserer Nervenzellen. Die Erfahrungen von den frühesten Bewegungen formen und begleiten uns ein Leben lang und bilden die Grundlage für all unser Handeln und Tun.

Wenn ein Baby auf dem Bauch liegend seinen Kopf das erste Mal anhebt, sind zuvor viele Lernschritte vorausgegangen. Ein Kind, das beginnt zu robben, hat vorher schon vieles erfahren, damit dieser Schritt überhaupt erst möglich wird. Damit das kleine Händchen gezielt nach etwas greifen kann, verbinden sich etliche kleine Lernschritte aus früheren Erfahrungen.

Schon – oder gerade – in den ersten Lebenswochen und -monaten sind Kinder daher sehr darauf angewiesen, dass diese Entwicklung möglichst nicht ins Stocken kommt. Physische und emotionale Entwicklungen laufen dabei Hand-in Hand ab. Daher ist es wichtig, das Umfeld der Kinder so zu gestalten, dass sie sich durch ihre Bewegungen erfahren und wirksam fühlen dürfen.

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